Kennst du das kleine Glück, das leise kommt und geht, wenn eine Schwalbe hoch am Sommerhimmel steht? Ein warmer Sonnenstrahl, der sanft dein Haar berührt, ein Lächeln, das die Seele unverhofft verführt?
Kennst du das kleine Glück, den Duft von frischem Brot? Die Stille, die dich hüllt in Not und auch in Tod? Ein Blick ins weite Grün, wo sich die Bäume wiegen, das sanfte Murmeln, wenn die kleinen Bäche fliegen?
Kennst du das kleine Glück, das in den Dingen ruht? Ein alter Freundesbrief, der deiner Seele tut gut? Die erste Tasse Tee am Morgen, dampfend heiß, ein Kind, das lachend tanzt im Feld mit gelbem Mais?
Es ist nicht laut und grell, es drängt sich niemals auf. Es ist ein zarter Hauch im alltäglichen Lauf. Wer Augen hat zu seh'n und Ohren, die versteh'n, der findet es, bevor die schönsten Stunden vergeh'n.
Drum halt' die Augen auf, dein Herz sei weit und klar, dann ist das kleine Glück dir immer, immer nah. Es ist der goldne Faden, der das Leben webt, mit uns still und leise durch die Tage schwebt.
mal ne Frage, ich hab jetzt schon viele Deiner mp3 gehört, ich mein jetzt die Selbstrezitierten. Machst Du denn öffentliche Lesungen? Schade Du wirkst, als ob Du von wem gehetzt würdest, fällt auch bei Deinen Geschichten auf.
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