Gedichte – Wettbewerb Ein halbjähriger Gedichte – Wettbewerb
2x im Jahr findet ein Gedichte – Wettbewerb statt. Z.Zt. läuft der Herbst-Wettbewerb. Einsendeschluss ist der 30.9. und die Siegerehrung findet in der ersten Novemberwoche statt.
Fließende Träume Gedichte aus dem Garten der Poesie
Auf dieser CD lesen 9 Autorinnen/Autoren aus dem „Garten der Poesie“ drei ihrer Gedichte. Die Autorinnen/Autoren haben vorher untereinander die Gedichte gelesen und von jeweils 5 Vorschlägen, die drei Gedichte ausgewählt. Auf dieser CD lesen die Autorinnen/Autoren selbst und die Übergänge werden mit klassischer Musik unterlegt. Für die Viten – Einführungen und Schlusswort gibt es einen Sprecher.
........und als die Eule leise rief Ein Hörspiel
Die Autorinnen/Autoren aus dem Garten der Poesie produzieren in einer Gemeinschaftsarbeit ein Hörspiel. Die ausführliche Projektbeschreibung kann hier im Forum nachgelesen werden. Das Hörspiel wird nur in Versform produziert.
……………..außerdem
entstehen im Forum Endlosgedichte – Endlosgeschichten – Kurzgeschichten – Gedichtsanalysen – Interpretationen Das sind alles Gemeinschaftsarbeiten die innerhalb des Forums ihre Aufgaben erfüllen.
Planung für 2007
Gedichte – Wettbewerb zum Frühjahr Ein Buch mit Gedichten von den Autorinnen/Autoren aus dem Garten der Poesie. Ein Buch mit Kurzgeschichten von den Autorinnen/Autoren aus dem Garten der Poesie. Eine weitere HÖR CD mit einer Mischung aus Gedichten und Geschichten.
Alle Projekte werden wir als Manuskripte mit eigenem Cover, druckfertig interessierten Verlagen zur Verfügung stellen. Wir suchen Verlagssponsoren, die Risiken mit tragen oder sich beteiligen.
Die genauen Aktivitäten und Projektplanungen für 2007 werden Ende des Jahres veröffentlicht.
Was man nicht aufgibt,hat man nie verloren Friedrich Schiller
Lieber Bernd, du schreibst es entsteht ein Buch mit Kurzgeschichten von den Autorinnen/Autoren aus dem Garten der Poesie. Ich kann das nirgends finden, würde aber sehr gerne von meinen Kurzgeschichten eine oder mehrere anbieten dafür. Wo und wie geht das vonstatten? Oder ist das noch gar nicht aktuelle?
Du kannst tun was du möchtest, aber tu es so, dass es anderen nicht schadet
Liebe Helga, das planen wir für 2007 und Du bist selbstverständlich dabei. Ich möchte aber,das auch die Verlage einmal das Risiko tragen. Eigenfinanzierung ist für viele Autoren nicht möglich. Wir werden Anfang 2007 ähnlich wie bei der HÖR CD, unser Manuskript mit Cover komplett fertig stellen.Das Manuskript speichern wir buchfertig als pdf Datei und schicken es Verlage zur Begutachtung.Mit den Verlagen habe ich dann im Vorfeld gesprochen. Es ist mein fester Wille...dieses Buch mit den Autoren im Forum. Alle Projekte werden nur noch mit den Forummitgliedern gemacht. Deshalb möchte ich auch mit dem Garten der Poesie eine starke Außenwirkung erzielen, um Verleger neugierig zu machen und in unser kreatives Forum zu locken.
Was man nicht aufgibt,hat man nie verloren Friedrich Schiller
ich möchte da nicht den buhmann spielen, bernd, aber weißt du wie bücher von hobbyautoren, sowie anthologien gerade im kurs stehen??? nicht sehr gut. für einen verlag ist es finanziell uninteressant geld in ein buch zu stecken, das keinen großen leserkreis anspricht. kurzgeschichten und lyrikbücher werden doch kaum noch produziert, wenn dann in eigenverantwortung oder von einzelnen loblichen ausnahmen unter den verlagen. für einen verlag ist es ein risiko. lieber fahren sie auf sicheren schienen und investieren in romane, sachbücher und die asaptionen bekannter englischer autoren.
Wo nur sind Reiter und Ross? Und das Horn, das weithin hallende? Lang vergangen wie Regen im Wald und Wind in den Ästen. Im Schatten hinter dem Berge versanken die Tage im Westen. (J.R.R. Tolkien)
Lieber Sebastian, da befindest Du Dich leider im Irrtum. Gedichtbände haben es im Markt sehr schwer und verkaufen sich schlecht. Das liegt am allgemeinen Desinteresse an Lyrik und das ist ein großes Problem. Ich habe mit einigen Verlagen gesprochen und kenne auch die Verhältnismäßigkeit bei Abverkaufsstatistiken. Krimis sehr hoch im Kurs - von unbekannten Autoren - Erstauflage 1000 Stück problemlos. Kurzgeschichten sehr hoch im Kurs - von unbekannten Autoren - Erstauflage 500 Stück problemlos. Bei Kurzgeschichten ist das Interesse vorhanden,weil die Geschichten mundgerecht serviert werden und auch niemand sich durch Dickichte schlagen muss,wie bei Romanen.Nun ist die Frage,was will der Verlage? Lohnt sich eine Auflage von 500 oder nicht. Die kleineren Verlage haben keine Schwierigkeiten damit, für die großen Unternehmen lohnt es sich rechnerisch nicht.Nun stehe ich aber in der Verantwortung, lieber Sebastian. Ich muss das Feld so bestellen,um nachher den Forummitgliedern ein Angebot zu unterbreiten,das unserem Ziel näher kommt.Die Entscheidung liegt dann bei jedem Mitglied. Meine Zielvorstellung ist die oben beschriebene. Wir können über alles diskutieren und sollten dabei unseren Optimismus nicht verlieren. Ich investiere viel Zeit in meine oder unsere Zielvorstellungen. So auch mit der HÖR CD. Wenn sie privat fertig gestellt ist,beginnt die Arbeit erst,nämlich auch einen Produzenten zu finden,der es für uns professionell macht.Die Ergebnisse sind alle offen. Nur der Weg dahin ist klar.Wenn das außerhalb meiner Sichtweite wäre,würde ich die Motivation verlieren. Es ist manchmal mühselig den Telefonhörer zu greifen und einem Produzenten zu erklären was man will.
Was man nicht aufgibt,hat man nie verloren Friedrich Schiller
du hast absolut recht, bert....optimissmus sollten wir großschreiben
Wo nur sind Reiter und Ross? Und das Horn, das weithin hallende? Lang vergangen wie Regen im Wald und Wind in den Ästen. Im Schatten hinter dem Berge versanken die Tage im Westen. (J.R.R. Tolkien)
In Antwort auf:bernd, aber weißt du wie bücher von hobbyautoren, sowie anthologien gerade im kurs stehen???
Ich kann Deinen Einwand verstehen, denn tatsächlich hat es den Anschein, als wär das so. Ist es aber nicht. Es gibt nur leider zu wenig Verlage, die schöne Poesie produzieren. Die Menschen sind es leid geworden, einen Gedichteband zu kaufen und die Werke dann nicht zu verstehen, weil sie so abstrakt sind, daß keiner mehr durchblickt. Ich hab unser Büchlein 4 mal verschenkt. Daraufhin habe ich alleine in meinem Umkreis 28 Stück verkauft!! Darunter auch 3 an eine Autorin, die meinte, so schöne Gedichte hätte sie seit ewigen Zeiten nicht mehr gelesen. Sie hat sofort bestellt zum Verschenken, und rief mich mit Dank heute morgen an und meinte: "Ich hab soviel Freude verschenkt, wie schon lange nicht mehr!" Und es werden noch mehr kommen Du siehst, ein Markt ist schon da, aber die Menschen sind vorsichtig geworden. Auch für die CD hab ich schon Abnehmer, lol. Es handelt sich um ältere Leute, die nur noch sehr schlecht sehen und sich über Hörbücher aller Art freuen. Die wollten schon von mir wissen, bis wann sie denn damit rechnen können Sicher, Kunst ist nicht mehr sehr gefragt in deutschen Landen, aber wenn es mal jemand in die Hand nimmt, kommen viele aus allen Löchern gekrochen, und sind dankbar für solche "Perlen" wie die unseren. Man muss den Verlagen nur mal die Angst nehmen Ich finde es richtig, wie Bernd die Sache angeht. Und wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, daß ein Verlag mal erkennt, was er daraus machen kann. for President
Keine Frau ist so schlecht, daß sie nicht die bessere Hälfte eines Mannes werden kann. Heinz Erhardt
Offensichtlich hat jeder hier andere Erfahrungen gemacht. Nach meiner Erfahrung ist das Interesse an Lyrik wirklich sehr gering - es gibt zwar Leute, die sowas mal ganz gern lesen, aber ein Buch kaufen ? Dann schon lieber einen spannenden Krimi oder Science Fiction oder einen Liebesroman. Vielleicht braucht es ja wirklich etwas länger, ehe sich gute Lyrik durchsetzt - es soll ja auch Menschen geben, die der Meinung sind, daß Lyrik erst interessant wird, wenn der Schreiber nicht mehr lebt ...
es kommt noch ein weiteres problem hinzu: lyrik ist schnell zu konsumierende literatur. man liest ein zwei gedichte, hat seine freude daran oder sinniert über den inhalt. kaum jemand liest 10, 20 gedichte direkt hintereinander. daher bietet sich das internet hier als medium an....schnell mal geklickt, gelesen, bei gefallen gespeichert. bücher "namenloser" dichter verkaufen sich deshalb so schlecht, weil sie für den leser eigentlich unpraktisch sind: 1. er weiß nicht, was er von der qualität des buches erwarten kann, da es kaum medien und rezennsionen zu zeitgenössischer lyrik gibt, die er als kaufgrund heranziehen kann. 2. vielleicht gefallen ihm von den werken der was weiß ich 10, 20 dichter nur die werke von 2,3. da ist das risiko groß, dass man die katze im sack kauft. im internet kann man sich ja zusammensuchen, was einem gefällt. in anthologien ist das schwer. 3. das geld sitzt bei vielen eben auch nicht so locker. da überlegt man sich schon: muss ich das jetzt haben? gerade, wenn das buch keine große bekanntheit hat und nicht medial präsent ist, zaudern viele bei solchen bestellungen.
naja, dass das sich bei kurzgeschichten anders verhält, hoff ich mal (ganz optimistisch), vor allem für ein gutes gelingen unserer zukünftigen bände beim verkauf...auch, wenn kurzgeschichten mich ja jetzt nicht direkt betreffen
Wo nur sind Reiter und Ross? Und das Horn, das weithin hallende? Lang vergangen wie Regen im Wald und Wind in den Ästen. Im Schatten hinter dem Berge versanken die Tage im Westen. (J.R.R. Tolkien)
Klar, irgendwo habt ihr recht. Alles was ich möchte ist eigentlich Mut aussprechen, trotzdem am Ball zu bleiben. Wenn wir den Glauben ganz verlieren, ist es erst recht "brotlose Kunst", was wir machen, versteht ihr? Wenn wir nicht mal mehr an uns selbst und unsere Poesie glauben, wer dann? Deshalb bitte ich darum, mal alles ein bissel positiver zu sehen. Wenn 20 Autoren jeweils 10 Bücher verkaufen, so haben wir 200 Menschen viel Freude gemacht, Werbung betrieben für unsere nächsten Projekte (man wird ja bekannter ), und nicht zum Schluss ist es für alle von uns einfach ein schönes Gefühl, nämlich daß wir unsere Gedichte nicht nur für uns alleine schreiben. Deshalb gebe ich auch die Hoffnung nicht auf, daß Poesie eines Tages wieder einen größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft hat. Aber man muß was dafür tun. Darum möchte ich nur mit positiven Gedanken und mit Freude unsere nächsten Projekte in Angriff nehmen. Das es keine "Millionenseller" werden, ist mir auch klar. Aber einen kleinen, besonderen Liebhaberkreis wird man mit Sicherheit auf Dauer erreichen und an sich binden können. Ich hoffe, ihr alle unterstützt das ebenfalls mit viel positiver Energie! Think big!
Keine Frau ist so schlecht, daß sie nicht die bessere Hälfte eines Mannes werden kann. Heinz Erhardt
Wenn wir uns zum Ziel setzen, einen Bestseller zu produzieren, werden wir sicherlich enttäuscht werden, aber das wollen wir ja gar nicht und ich denke, das ist uns auch allen klar. Wenn wir unsere Ziele nicht so hoch stecken (was wir ja keineswegs tun) sondern unsere Projekte weiterhin planen und starten, ganz einfach weil wir Spaß und Freude daran haben und einigen Menschen (wenn auch vielleicht nicht tausenden) eine kleine Freude damit machen können - wenn wir wissen, dass wir von ein paar Leutchen gerne gelesen oder gehört werden, dann haben wir doch schon etwas erreicht und es ist ganz einfach ein schönes Gefühl. Wir wollen ja schließlich keine Berühmtheiten werden, die sich nur noch mit Sonnenbrille auf die Strassen trauen
Liebe Steffi, Liebe Biggi, genau das ist die richtige Einstellung. An dieser "alles-in-Frage-stellen-Mentalität" kranken wir in Deutschland. Darum kommen wir so schwer auf die "berühmten Füße". Als ich mein erstes Buch präsentiert hatte,wollten Freunde,Verwandte,Kollegen alle eins haben,so nach dem Motto: "ich kenne jemanden,der hat ein Buch geschrieben." Ich habe von Anfang an gesagt,"wenn ihr eines wollt,müßt ihr es kaufen,bestellt es beim Verlag."Das haben sie getan.Plötzlich bestellten Buchhändler und mir völlig fremde Personen ein Buch.Ich bekam eine Einladung von der Presse,zu einer Lesung und zu einem Poetric-Slam.Mein Verleger sagte zu mir:"es dauert sehr lange - viel Geduld musst du haben - irgendwann kennt man dich -" Was wollen wir denn? Schreiben? Natürlich!!! Es gibt so viele Ideen die man umsetzen kann, mit einfachen Mitteln.Wir wollen das Forum bekannt machen, wir wollen noch interessante Leute zu uns holen.Wir wollen ins Radio.Man soll von uns sprechen usw.Wir wollen Bücher schreiben, gemeinsame Lesungen durchführen, kurz mit dabei sein.Wie lange das dauert ist doch egal. Was Steffi gesagt hat und Biggi bestätigt hat,das ist Motivation und macht Freude es zu lesen. Danke! Es muss Freude machen, wir wollen dabei unseren Spaß haben und natürlich auch Erfolg. Wir müssen daran glauben. Ich habe auch kein Problem damit,Elke Heidenreich anzurufen und sie in das Forum einzuladen,Warum auch nicht? Wir können stolz auf das Forum sein,stolz auf die Mitglieder,stolz auf die Werke.Vor niemanden brauchen wir uns zu verstecken.Wir sind selbstbewusst und experimentierfreudig.
Was man nicht aufgibt,hat man nie verloren Friedrich Schiller
Ihr habt ja recht - es geht nicht darum, unbedingt "Bestseller" produzieren zu wollen. Wenn ich schreiben würde, um berühmt zu werden, hätte ich schon lange aufgehört - ich schreibe wirklich nur aus Spaß. Wenn andere Menschen dann noch diese Sachen lesen und daran auch Freude haben, ist das für mich schon ein Grund zur Freude. Daß einige meiner Gedichte mittlerweile in Büchern gelesen werden können und es sogar ein paar Menschen gibt, die diese Bücher kaufen - daß es einen Zeitungsartikel gab und sogar einen Einladung zum Federlesen ( die ich berufsbedingt leider absagen mußte ), sind Dinge, die ich nie erwartet hätte. Das heißt aber nicht, daß ich jetzt unbedingt weiterschreiben möchte, damit noch mehr derartige Erfolge eintreten - ich schreibe nur solange weiter, wie ich Spaß dran habe. Das betrifft natürlich auch die geplanten Projekte - ich werde mich auch demnächst an einigen Projekten beteiligen, auch wenn es nur aus dem Grund ist, daß es Spaß macht.