Der Sockel der Gedanken, gerät ganz arg ins Wanken. Bislang konnte ich hoffen, jetzt bin ich betroffen. Ich stehe heute hier in Qual, vor einer ganz entscheidenden Wahl. Mach ich weiter, was ich hasse, oder dreh ich mich und lasse, alles hinter mir zurück. Ich suche nicht ein neues Glück. Nein, auf der Suche nach dem Leben, will ich Wahrhaftigkeit mir geben. Was brauch ich Luxus, Image, Geld, es gibt noch Plätze auf der Welt, wo man in Müßiggang und Zeit, hält für sich selbst die Kraft bereit. Brauch ich, wenn nötig, ein paar Mark, such ich mir Arbeit für einen Tag. Dann kauf ich essen, lösch den Durst, alles andere ist mir „Wurst“. Ich tu für mich, was tun ich kann. Bin glücklich jetzt als freier Mann. Brauch ich Gesellschaft, suche ich, zum Reden einen Platz für mich. Will man mich binden hier und dort, wechsle ich sofort den Ort. Spüre ich wieder diese Enge, habe ich wieder meine Zwänge. Genau das hab ich abgeschafft, mich zu dem Schritt aufgerafft. Will Luft spüren in Wald und Flur, will meine Kur in der Natur. Tiefatmend auf Spazierens Gang, durch Wald und Wiesen stundenlang. Das Herz, die Seele ungebunden, hat schließlich zu sich selbst gefunden. Was ich denke, schreib ich auf irgendwas bringt es in Lauf. Die Welt verbessern kann ich nicht, dazu hab ich kein Gewicht. Verbessern kann ich nur mein Leben, mir Zuversicht und Hoffnung geben. Doch irgendwo versteht man mich, da denkt ein Mensch genau wie ich.
Foreninhaber und Administrator: Bernd Rosarius - Seitengestaltung Gabriella Dietrich
Forendesign: Lindi am 23.10.2022 - Copyright by Gabriella Dietrich
Forum online seit 09.06.2006