Heute früh las ich in der NRZ von einem Ereignis, das mir zu Herzen ging.
Der achtjährige Dillon aus Idaho besuchte mit seiner Mutter die örtliche Stadtbücherei. Dabei hatte er seine Kladde, in die er während der Weihnachtstage illustriert mit vielen eigeneni Zeichnungen eine Erzählung über „Chrismis“ geschrieben hatte.
Als die Mutter Dillon abends fragte, wo denn seine Kladde sei, erzählte der kleine Mann, er habe mit seinem Buch auch andere Menschen glücklich machen wollen. Deshalb habe er seine Kladde heute in ein Regal der Stadtbücherei gestellt.
Die Mutter rief die Bücherei am nächsten Tag entschuldigend an, doch die Bibliothekare fanden Dillons Idee einfach nur toll. Mit Erlaubnis des Autors wurde das neue Buch eingebunden und in den Bestand aufgenommen. Darüber wurde natürlich auch intern berichtet.
Dillons Erstlingswerk ist nun über Jahre vorbestellt, da es ja nur dieses eine Exemplar gibt. Verlage wurden auf die Idee aufmerksam und verhandeln inzwischen mit Mutter und Sohn über eine baldige Veröffentlichung als offizielles Buch.
Dillon, auf seine weiteren Planungen angesprochen, antwortete bereits wie ein Profi: bis 40 würde er Buchautor bleiben, anschließend wolle er gerne Computerspiele entwickeln.
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