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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 213 mal aufgerufen
 Publikationen
Inselchen

12.02.2008 21:34
Meine Bücher Zitat · antworten
Guten Tag zusammen,

erst mal gratuliere ich euch allen sehr herzlich zu euren Büchern und drücke allen die Daumen, die gerne Bücher veröffentlichen möchten, dass es auch klappt.

Ich freu mich sehr über das Angebot, hier Bücher vorstellen zu können und möchte meine gerne vorstellen:

1. Elfie Nadolny, und Manfred Wrobel, Nicht nur Gedichte - unsere Sicht- unser Gedicht, Unser Literatur-Inselchen
Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2005, Euro 9,00
ISBN-938607-05-X



Leseprobe:

Der Einbruch

Sie war sehr lustig drauf den ganzen Morgen, scherzte und alberte herum und arbeitete dabei sehr viel. Sie kauften eine Menge ein und dann brachte ihre Freundin sie nach Hause und ließ sie unten vor der Haustüre aussteigen. Sie winkte fröhlich und ging ins Haus.

Zu Hause fiel der Freundin nach einiger Zeit auf, dass sie eine Einkaufstüte zu viel hatte und rief bei der Freundin an. Sie konnte sie kaum verstehen, weil sie schluchzte und weinte. Also fuhr sie rüber zu ihr und sah sie völlig aufgelöst vor sich, es war eingebrochen worden. Das Kind ihrer Schwester kam und sagte, seine Spardose sei leer und die Computerspiele waren weg. Und sie sprach immer von dem Schmuck ihrer Mutter, immer hatte sie von ihrer Mutter geschwärmt. Und nun war der Schmuck weg. Niemals zuvor hatte die Freundin sie in einem solchen Zustand gesehen, völlig fertig. Nun ja, sie versuchte dann später wieder sich aufzurappeln, machte die nötigen Behördenwege usw. und versuchte wieder zum Alltag zurückzufinden, aber sie brauchte bei den Arbeiten immer mehr Pausen.
Eines Tages waren sie verabredet, aber die Freundin kam nicht. Merkwürdig, na, sie wird sicher schon kommen. Nach einiger Zeit wurde dann doch zum Hörer gegriffen und am Apparat war die völlig aufgelöste Schwester. Sie erklärte, dass ihre Schwester plötzlich einen Schwächeanfall bekommen hatte und nun im Koma liegt, die Beiden fuhren ins Krankenhaus und warteten ewig, bis die Schwester endlich reinkonnte.
Der Zustand hielt Tage an, an einem Tag kam dann eine kleine Reaktion, alle freuten sich, aber am nächsten Tag lag sie wieder völlig apathisch dort. Der Arzt nahm die Verwandten und die Freundin der Kranken beiseite und erklärte, man habe sie wieder in einen Betäubungszustand versetzen müssen, weil man festgestellt hätte, dass ein Hirnschlag erfolgt ist und dieser müsse schon Tage vor dem Zusammenbruch gewesen sein. Er befürchtet einen weiteren Hirnschlag und so müsse er sie weiterhin ruhig stellen. Er fragte, ob sie sich über irgendetwas besonders aufgeregt hatte. Ja, das hatte sie. Sie lag nun da, völlig ruhig und fremd aussehend. Wie eine schlafende Puppe.
..... © E.N.

2. Elfie und Klaus Nadolny, Unser Literaturinselchen: bebilderte Geschichten, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2005, Euro 10,60
ISBN 3-938873-35-3 und 9 783938873359



Leseprobe:

Die Verlockung

Ja, sie war schön, wunderschön und ihre Stimme klang verlockend.
"Nein, ich folge dir nicht, ich vertraue dir nicht.
Nie mehr, hörst du? Nie mehr!"
Vor seinem geistigen Auge tauchte ihr Bild auf. Sie hatten eng umschlungen getanzt, gelacht, sie hatte ihm so viel versprochen. Er hatte gewartet, gehoftt, geglaubt. Mit niemandem hatte er darüber gesprochen, seine Gedanken und Gefühle wollte er nicht teilen, sie gehörten nur ihm, nur ihm allein. Früher hatten sie auch ihr gehört, das ist lange her. Nie mehr, nie wieder.
Und nun stand sie hier vor ihm: "Komm zu mir, komm, komm. Es ist ganz leicht. Ich warte auf dich. Stehe auf von der Bank, auf der du sitzt. Folge mir. Ich warte auf dich und das weite Meer auch, komm nur. Wir erwarten dich und das spürst du ganz genau. Du weißt es, habe Mut, habe Vertrauen!" "Vertrauen?", fragte er sich und bemerkte die Sperre, die er früher nicht gekannt hatte. "Es ist leicht, ganz leicht, folge mir, ich vertraue dir", hörte er sie flüstern. ....
... © EN

3. Die Weihnachtszeit: Bebilderte Gedichte und Geschichten rund um die Weihnachtszeit.
Texte von Elfie Nadolny, Fotos von Klaus Nadolny, Poser-Bilder von Michael Schütze, Engelsdorfer Verlag, Leipzig, November 2005, Euro 9.95

ISBN-Nummer: 3-939144-10-X



Leseprobe:

Wenn die Engelchen backen
Ein Weihnachtsmärchen


Sie waren Kinder und jedes Jahr in der Weihnachtszeit schauten sie sich Märchen an, besonders gern Peterchens Mondfahrt, die Oma erzählte abends Weihnachtsgeschichten, heute erzählte sie vom Nussknacker und wie so oft erzählte sie von der vor Jahren in den Himmel gegangenen älteren Halbschwester des Mädchens. Sie gab den Kindern einen Gute-Nacht-Kuss und bald schliefen sie friedlich ein. Es war im Jahre 1960.
Doch plötzlich wachte Angie auf, irgendetwas Feuchtes Warmes fühlte sie an ihrem Arm. Sie schaute verstohlen und wer oder was war es? Ihre Katze Mohrle, die sie verschmitzt anlachte und mit ihrem Näschen anstupste. Sie raunte ihr ins Ohr: „Komm Angie, wir haben etwas vor.“ „Wir? Was?“, fragte das Mädchen, aber es stieg aus seinem Bett aus und folgte ihr die Treppe runter und da wartete schon Hasso, ihr geliebter Schäferhund, auf dem sie immer reiten durfte. Er sagte mit verstohlenem Lächeln zu ihnen: „Kommt, wir machen eine Reise.“ Es kamen noch die kleine Katze Kitty hinzu und die alte scheue Katze, die nur Muschi genannt wurde. Niemand durfte Muschi berühren, nur Hasso, an den schmiegte sie sich so gern an. Hasso gab den Rat: „Wir müssen reisen wie die Bremer Stadtmusikanten.“ Setzt euch auf meinen Rücken, erst Angie, dann Muschi, dann Mohrle und zum Schluss Kitty, dann geht die Reise los.“ Alle gehorchten, denn alle vertrauten Hasso. „Nun vertraue ich euch ein Geheimnis an, was keiner kennt. Einmal im Jahr in einer bestimmten Nacht, wenn der Himmel abends besonders rot ist, dann backen die Engelchen und dann darf ich sie besuchen und einmal, wenn meine Freunde besonders artig waren, darf ich sie mitnehmen und dieser Abend ist heute. Macht die Äuglein zu, entspannt und dann begeben wir uns auf die Reise. Voll Vertrauen taten sie, wie ihnen geheißen, sie schlossen die Augen, hörten kleine Glöckchen, eine wunderbare Melodie, spürten, wie sie schwebten. Sie sahen nicht, wohin sie flogen, sie waren damit beschäftigt, einander zu halten. Die Kätzchen schnurrten vor sich hin und der Hund lächelte nur....

© Elfie Nadolny

4.Notizen aus der Vergangenheit, Verweht? 1. Anthologie des Inselchen-Forums, Hersausgeberin: Elfie Nadolny, Unsere Gedichte und Geschichten, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2006, ISBN-Nummer: 3-86703-143-6, Euro: 13,60



Leseprobe:

A B G E S C H O B E N

Es war einmal ein kleiner Wecker, der fand sich eines Morgens unversehens inmitten von Bücherkartons, Zeitschriftenstapeln, ausgesonderten Schränken und Tischen sowie anderen Dingen dieser Art wieder.

Es war kein schöner Tag – an diesem Morgen war nämlich sein innerer Weckmechanismus entzwei gegangen und so hatte er seiner eigentlichen Aufgabe, die Menschen aus Schlaf und Träumen wieder in die Wirklichkeit zu holen, nicht mehr nachkommen können.

Er war ein sehr schöner Wecker: Er besaß ein großes Zifferblatt mit römischen Zahlzeichen, zwei wie aus Gusseisen gefertigte Zeiger und nannte auch zwei wunderschöne große Glocken sein eigen, die rechts und links an seinem Kopf angebracht waren.

Obwohl er also so schön anzuschauen war, hatte die Familie, der er sich bis dahin zugehörig gefühlt hatte, sich kurzerhand entschlossen, ihn fort-zuwerfen, als er sie an diesem Morgen nicht geweckt hatte. Sie hatten nämlich schon recht bald gemerkt, dass nicht sie es gewesen waren, die ihn falsch gestellt oder etwa vergessen hatten, ihn überhaupt anzustellen, sondern dass er sie eben gar nicht hatte wecken können, weil seine innere Weckuhr entzwei gegangen war. ....

© Wolf-Jakob Schmidt

5. Im Dschungel der Phantasie, 2. Anthologie des Inselchen-Forums, Herausgeberin Elfie Nadolny, Cover: Hans Gemähling, Texte und Bilder: Heidrun und Hans Gemähling, Petra Hielscher, Heike Keßler, Margret Kessler, Elfie und Klaus Nadolny, Wolf-Jakob Schmidt, Leah Schurr, Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2007



Kleine Leseprobe:

Kinderaugen zaubern
Sterne in deine Seele –
Wenn du sie nur lässt

© Wolf-Jakob Schmidt

6. Eine weitere Anthologie des Inselchen-Forum ist in Vorbereitung: Schätze eines Inselchens.



Ich bedanke mich dafür, die Bücher hier vorstellen zu dürfen.

Kolibri Offline

Treue Seele

Beiträge: 2.184


13.02.2008 11:31
#2 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Das sind ja sehr schöne Erfolge - meine liche Gratulation dazu

Ich wünsche dir weiterhin solchen Erfolg ( den du als Mitglied des Gartens auf jeden Fall auch haben wirst )

Liebe Grüße von Detlef



Inselchen

13.02.2008 13:25
#3 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Danke, lieber Detlef,
so eine konstruktive gönnende Antwort tut sehr gut. :-) Ich wünsche allen viel Erfolg.



bernd Offline





Beiträge: 12.474


13.02.2008 17:12
#4 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Auch ich sage herzlichen Glückwunsch und bin von dem Erfolg überzeugt.





an jedem Tag in meinem Leben - will ich dir ein Lächeln geben

Sonja Rabaza

13.02.2008 17:55
#5 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Ich möchte ganz herzlich zu der vielen Anzahl Bücher
gratulieren - die Leseproben sind vielversprechend -
und Dir ganz viel Erfolg wünschen.
Liebe Grüsse
Sonja



Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig
besser zu machen

Inselchen

14.02.2008 18:16
#6 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Och, was seid ihr konstruktiv, wie schön, das tut sehr gut und motiviert. Danke sehr. :-)



Heidemarie Rottermanner

14.02.2008 18:21
#7 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Hallo

und ich wünsche dir auch viel Erfolg

Heidemarie



Mit allem Geld der Welt kann man kein Gramm
Liebe produzieren.

Inselchen

24.04.2008 15:05
#8 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Nochmals Danke an alle. :-)



Eleonore Offline

Treue Seele

Beiträge: 2.605


26.04.2008 13:17
#9 RE: Meine Bücher Zitat · antworten

Auch ich wünsche dir gaaaaanz viel Erfolg mit deinen Büchern

Die Leseproben sind wirklich interessant, du hast ja schon eine ganze Menge gemacht,
mein Glückwunsch dazu





Was wir wissen, ist ein Tropfen,
was wir nicht wissen - ein Ozean.
(Sir Isaac Newton)

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