Hört mich laut und deutlich sagen, ich muss mein Glück woanders wagen. Ich habe keinen Euro mehr, meine Taschen sind fast leer. Ein paar Cent sind mir geblieben, die muss ich in den Automaten schieben, denn gerade dieser eine Cent, vielleicht die Glückssträhne erkennt.
Tastendrücken mit Behagen, bis die Finger mir versagen. Blaue gelbe rote Tasten, ich starr gespannt auf diesen Kasten. Wie die Walzen sich bewegen, und sich dann in Stillstand legen. Hier eine Krone, dort eine Zahl, Und das ganze noch einmal. Und ich sehe wie es blinkt, wie der Kasten bebt und singt, und irgendwann kommt auch sie, die Gewinnchancemelodie.
Angespannt bin ich und froh, drück die Taste „Risiko“. Die Halsschlagader ist schon dick, so warte ich nun auf mein Glück. Und die bunten Lichter springen, meine Sinne aber singen, dann entspannt sich mein Gesicht, wieder einmal … aber nicht. Nochmals werfe ich was rein, einmal muss es soweit sein. Das Geräusch an meinen Ohren, geht mir jetzt nicht mehr verloren, wenn’s im Geldrückgabeschacht, endlich einmal richtig kracht. Das Geräusch bringt mich auf Zack, das Geräusch von „Klack“, „Klack“, „Klack“.
Dein Gedicht hat mich sehr betroffen gemacht und ich habe mich darin wiedergefunden und jetzt frag ich mich: Warst du ein Spieler ???
Ich bin da volle Kanne reingerutscht und habe Haus und Hof verspielt . Du hast sehr genau beschrieben ...worum sich letztendlich alles dreht: Der Automat gewinnt und man verläßt das Casino mit leeren Taschen.
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