Ich hatte gestern eine Diskussion über Angler und Fische gehabt. Da fiel mir ein,das ich mal ein Gedicht darüber geschrieben hatte. Es schlummerte im Autorenhaus und da ich hier noch nichts eingestellt hatte, habe ich es kurzerhand hierher kopiert.
Ein kurzes Leben
Es war einmal ein kleiner Hecht, er fand es gut und sehr gerecht, das er die erste Mahlzeit fing, die an einer Leine hing. Somit konnte er beweisen, er war schon groß und auch auf Reisen.
Doch plötzlich schmerzte es im Kiefer, eine Kraft zog ihn erst tiefer, dann ruckartig nach oben. Er hatte Angst und war am toben. Er fand sich an der Luft dann wieder, jemand beugte sich hernieder, drückte seine Kiefer aus und holte dort etwas heraus. Befreit nun von dem Angelhaken, lag er zappelnd auf dem Laken. Doch dieser Hecht war viel zu klein, man warf ihn schnell ins Meer hinein.
Doch er schwamm vielleicht zwei Tage, da gab es wieder für ihn Plage. Erneut wurde er an Land gezogen, auf einer Waage abgewogen. Mit einem Schlag dann ins Genick, war beendet sein Geschick.
In einem feinen Restaurant, als Fischlokal auch weit bekannt, servierte man dann unseren Hecht, o Himmel war mir plötzlich schlecht.
also dass Du es rüberkopiert hast, hättest nicht sagen brauchen. Machen wir ja schliesslich alle, oder glaubst, wir lassen unsere schönen Werke da drüben verrotten Find ich ein schönes Gedicht, gerade weil es aktuell wurde, weil Du eine Diskussion darüber hattest. Und auch, dass es Dir dabei in den Sinn gekommen ist, dass Du sowas hast
Ich war auch leidenschaftlicher Angler, jetzt fehlt mir leider die Zeit dazu, mich richtig zu entspannen. Ich kann dem Minihecht (damals) Riesenhecht (jetzt) gut nachfühlen, wie das ist, als Raubfisch. Wenn er plötzlich der Gejagte ist und nicht er jagt
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