Ich bin die Bühne – du bist das Stück, gehst durch mich durch, kommst nie zurück. Ich bleib bestehen, Tag und Nacht, hab Tränen gesehen, hab laut gelacht.
Ich sah das Kind mit Schultornister, den Mann, der ging – ein stilles Flüstern. Ich hörte Streit, ich roch Parfüm, war Zeugin von Verlust und Ruhm.
Rein und raus – ich bleibe hier, trag Geschichten still in mir. Mal knarr ich leise, mal knall ich laut, bin offen, wenn man mir vertraut.
Ich bin nicht laut, doch stets dabei, wenn Schritte flüstern: „Geh vorbei.“ Ich spür das Hoffen, spür das Schweigen, und Träume, die sich leis verneigen.
Rein und raus – ich bleibe hier, trag Geschichten still in mir. Mal knarr ich leise, mal knall ich laut, bin offen, wenn man mir vertraut.
Ich bin die Schwelle, bin das Tor, bin Anfang, Ende, Klang und Chor. Ich frage nie, ich klage nicht – doch öffne mich und trag das Licht.
Rein und raus – ich bleibe hier, trag Geschichten still in mir. Mal knarr ich leise, mal knall ich laut, bin offen, wenn man mir vertraut.
Foreninhaber und Administrator: Bernd Rosarius - Seitengestaltung Gabriella Dietrich
Forendesign: Lindi am 23.10.2022 - Copyright by Gabriella Dietrich
Forum online seit 09.06.2006