Strophe 1 Sie formen, malen, schreiben stumm, die Welt wird leise rings herum. Ein Hauch von Seele, Ton und Stein die Kunst will sichtbar, ewig sein.
Strophe 2 Der Dichter lebt in Wort und Klang, der Maler tanzt im Farbensang. Ein Bildhauer gibt dem Stein Gefühl, die Hand, sie folgt dem Schöpfungsziel.
Refrain "Handwerk hat goldenen Boden", so sollte es sein, doch dieser Boden ist mehr Schein, für jede Zeile, jede Spur kaum ein Lohn, doch viel Zensur.
Strophe 3 Die Finger schwielig, Blick voll Glut, der Meister weiß, wie schwer das Blut, Ein Pinselstrich, ein Meißelschlag, die Kunst beginnt an jedem Tag.
Strophe 4 Die Kunst, sie nährt nicht stets den, der sie Schafft, doch schenkt sie ihm, die ganze Kraft. Sie ist ein Kampf, doch auch ein Licht, das durch die Schatten leise bricht.
Strophe 5 Ob Holz, ob Leinwand, Ton oder Wort alle finden ihren Bestimmungsort. Der Mensch sein Innerstes entfacht: die Sehnsucht, Sinn und stille Macht.
Refrain "Handwerk hat goldenen Boden", so sollte es sein, doch dieser Boden ist mehr Schein, für jede Zeile, jede Spur kaum ein Lohn, doch viel Zensur.
Bridge So preist den Mut, der täglich ringt, mit Zweifeln lebt und dennoch singt. Wer mit Händen Wunder schafft, besitzt des Lebens wahre Kraft.
Ein nachdenklich-schönes Gedicht oder Lied über Künstler, Handwerk und die oft widersprüchliche Realität kreativer Berufe – zwischen Meisterschaft und Existenzkampf:
Moni
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