Hier präsentieren wir Euch die Perlen der Woche vom Monat April 2021, welche von Euch ausgesucht wurden. Daraus möchten wir nun das Werk des Monats erküren, wie immer ohne Erwähnung des Namens. Bitte seht Euch die Werke an und wählt das für Euch Schönste aus, es ist nur 1 Antwort möglich, Gäste können sich nicht beteiligen.
Bis zum 03. Mai 2021 habt Ihr Zeit, Eure Wahl vorzunehmen, bis dahin sollten wir einen eindeutigen Sieger ermittelt haben, auch die beiden Admins dürfen mitwählen.
1. Meine Nase kriegste nicht
2. Probleme einer Dirigentin
Das Bild hier ist vor etwa 2 - 3 Jahren aufgenommen. Damals war ich noch in meinem Amt als Dirigentin. Das ist aber schon lange vorbei, aber heute habe ich eine schöne Geschichte einer lieben Kollegin erfahren. Die möchte ich Euch nicht vorenthalten, sie hat mich zum Schmunzeln gebracht, denn so ein Problem hatte ich nie. Entweder dirigierte ich meine eigene Musik, im schwarzen oder weissen Anzug, oder meistens auch in der Uniform des eigenen Musikvereins, oder bei denen, wo ich ausgeholfen habe. Es gab Auftritte, wo ich bis 4 Mal die Uniformen auf offener Strasse wechselte, ringsherum abgeschirmt von Kollegen/innen mit grossen Handtüchern. Trotzdem haben sich Zuschauer darüber aufgeregt, sowas geht doch nicht und dann noch eine Frau. Ich denke, deshalb werdet Ihr wie ich über die Geschichte meiner Kollegin amüsiert sein, Ich sag dazu nur typisch Frau
Probleme einer Dirigentin
erzählt von Liliane Fluri (Kirchenchordirigentin A. D. in Luterbach, geschrieben im Buch: "Historisches Erbe, Luterbach")
Es gibt sie halt eben doch, die geschlechtsspezifischen Unterschiede! Während bei männlichen Dirigenten seit eh und je dieselbe ist und dies wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit so bleiben wird, sind da die Dirigentinnen in der Kleiderwahl wohl deutlich freier. Das macht es aber nicht einfacher, wie ich erfahren musste und vor einem Konzert das richtige Outfit suchte. Zwei Fragen stellen sich nämlich: Wie sieht es für das Publikum aus, welches die Dirigentin meist nur von hinten sieht? Und wie viel Armfreiheit bleibt zum Fuchteln, sprich zum Dirigieren? Guten Mutes beginnt die Anprobe in einem renommierten Kleidergeschäft. Aber die erste Bluse ist zu eng im Arm. Die zweite Bluse wäre zwar gut für ausholende Bewegungen, wenn sie unten nicht zu kurz wäre und immer aus dem Jupe rutschen würde. Bluse Nummer drei sieht sehr kleidsam aus, vorausgesetzt man trägt sie nicht und Bluse Nummer vier ist einfach ein Missgriff.
Bei der fünften Bluse beginnt sich die Verkäuferin zu nerven, weil zu den hohen Ansprüchen auch noch ein Rückspiegel gefordert wird, um die Anprobe von hinten begutachten zu können. "Und überhaupt", denkt sie sich, was sollen all diese Verrenkungen und Armeschwingen, welches ihre Kundin vor dem Spiegel aufführt?" Bei der elften Bluse platzt Ihr dann der Kragen und sie greift in die Freiübungen ein. "Aber bitte, mit so einer festlichen Bluse braucht man sich doch nicht so extrem zu bewegen, die ist doch für "Schön!"
"Ich brauche sie zum Arbeiten" ist die Erklärung, worauf die Verkäuferin meint: "Oh, Entschuldigung, dann arbeiten Sie wohl im Service!"
3. Hoffnung
Aus dem Alter meiner Jahre, fließt sie, wie durch Zauberei, die Erinnerung an Tage, die schon lange sind vorbei.
Nebelschwaden tanzen Reigen, in einem ewig Auf und Ab, so als wollten sie es zeigen, Auf ist Leben, ab ist Grab.
Doch Regenbogen, Himmelsbrücken, zeigen uns die Möglichkeit, uns vorm Sterben zu verdrücken, wenn wir noch nicht dazu bereit.
Betritt den Regenbogen schnell, wenn du glaubst, es geht nicht mehr, am andren Ende wird es hell, so lebst du weiter, bitte sehr.
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