Ich sitze hier, ich denke nach und friere, weil mich die Kälte eurer Missgunst frieren lässt. Mir ist so kalt, weil ich es nicht kapiere, von eurer Intriganz bin ich total gestresst.
Ihr redet über mich so viele Lügen, weil ihr den Vorteil euch erhofft. Die Wahrheit kann euch nicht genügen, ihr werdet so wohl mehr gemocht.
Dass ihr mir schadet, meine Seele krank macht, ist euch dabei wohl so egal. Dass ihr mich obendrein noch auslacht, erhöht nur meines Herzens Qual.
Ist euer Herz denn steinern, schwarz und kalt? Berührt euch fremdes Schicksal nicht? Zählt denn für euch nur seelische Gewalt? Wäre nicht Güte eines Menschen Pflicht?
Natürlich, lieber Heinz, ist das eine schwierige Situation. Gegen Intriganten kann man wenig machen. Sie lügen, ohne mit der Wimper zu zucken. Immer aber muss man versuchen, um seine eigene Qual zu mindern, sich fragen, warum sie es tun. Manchmal ist es Machtgetue, manchmal Verlustangst, immer aber sind es eigentlich schwache Menschen, die Intriganten werden Das einzige, was ihnen wirklich weh tut, ist Ignoranz, denn sie wollen ja Beachtung. Ignorieren, weggehen und sich trennen von denen.
das, was Du dichterisch ansprichst, ist der sogenannte Alltag unserer Zeit. Intriganz der Menschen baut sich durch eine innere Ablehnung, gegenüber dem Anderen auf. In schwierigen Zeiten, halten die Menschen zusammen, das ist sehr oft der Fall. Geht es uns, dem Menschen, besser, dann werden unvorhergesehene, charakterliche Merkmale sichtbar, die wir vorher nicht für Möglich gehalten hätten. Nörgler, Besserwisser, Wichtigtuer, Neider, Lügner, die gibt es immer, geh diesen Leuten aus dem Weg und behalte Deine eigene, klare Linie immer im Auge, Du wirst sehen, Dein Weg ist sicher der Bessere.
So denken viele unserer Zeitgenossen
Das Leben der Anderen, das Fühlen der Anderen, das Denken der Anderen,
was schert es mich?
Ich bin ich!
Lieber Heinz, was ich zu Deinem Gedicht geschrieben habe, ist nicht der Weisheit letzter Schluss, es ist einzig und allein meine Meinung dazu, die aber nicht stimmen muss.
Liebe Grüße in meine Heimatstadt BERLIN, vom Günter
mit welchem Engagement ihr hier kommentiert habt zeigt mir, dass auch ihr und wahrscheinlich fast jeder, solche Intriganten schon kennengelernt hat. Mir ist gerade so ein Unheil widerfahren. Mein Leben lang habe ich hart und umsichtig gearbeitet. Jetzt, wo ich nicht mehr selbstständig bin, habe ich eine Anstellung angenommen. Ich bin dankbar für diese Chance in meinem Alter. Doch Kollegen die scheinbar Angst um ihre eigene Position in der Firma haben, reden beim Chef meine Arbeit schlecht. Es ging so weit das man behauptete ich würde statt zu arbeiten mich vor der Arbeit drücken. Glaubt mir, ich habe mich so wie nie ins Zeug gelegt. Ich kann diese Diffamierung und Ablehnung nicht aushalten. Ich habe heute gekündigt.
jetzt erst Recht, ich glaube, Du hast zu früh resigniert, Du musst Dich da durchbeißen. Bis jetzt hast Du das Leben gemeistert, Du besitzt Lebenserfahrung und innere Werte, komm Junge, lass den Kopf nicht hängen.
ich bin mir sicher, daß du die für dich richtige Entscheidung getroffen hast. Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute und das du diese schlimmer Erfahrung gut verarbeitest und wieder mit frohem Herzen nach vorn schauen kannst.
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