Im September unternehme ich eine kleine Lesereise durch die Städte Lemgo, Detmold und Herford Mir liegen insgesamt vier Angebote vor im Seniorenstift und Altenheim zu lesen. Es beginnt am 28.August in Detmold.
Mein Programm dauert in Absprache mit der Leitung 45 Minuten. Ich werde in unterhaltsamer Form Gedichte lesen, die ich noch auf keiner Lesung gelesen habe.
Ich bin gespannt, wie es wird.
Auch wenn diese Generation nicht unbedingt zur Internetzielgruppe gehört, so werde ich wie selbstverständlich über den Garten der Poesie berichten.
Liebe Grüße
Caféhauslesungen in Lage/Hörste Sonntag, den 31.Juli. /7.+14.August Pongauer Stube im Haus des Gastes
das ist doch eine Supersache auch wenn diese Generation vielleicht nicht gerade zu Internetzielgruppe gehört, wie Du sagst.
Ich nehme jedenfalls, mind. 2 Computer mit, wenn ich in die Altersresidenz gehe
Ich sage Dir, die werden sowas von Dankbar sein, das kenne ich von uns, wie da die Augen leuchten usw. das macht mehr Freude und Spass, als alles Geld. Schön dass Du diese Lesereise unternimmst
Lieber Bernd, da wünsche ich dir viel Freude,denn du wirst sie haben und viel Dankbarkeit wird dir entgegenkommen. Ich habe ja oft in Heimen gelesen, hatte dann auch meine Gedichte mit Fotos vorgestellt, die Kommentare höre ich heut noch.z.B. ein Foto auf dem ein Schäferhund voller Freude in meinen See springt und das Wasser nach allen Seiten spritzt- "Dat tat minge Fifi auch immer, jeden Tag kuck doch Heinrich,genau wie minge Fifi" hörte ich dann plötzlich laut durch den Raum Oder "Die Blumen hat ich auch in meinem Garten" Sie kommentierten die Fotos laut, hörten dann aber wieder beim Lesen zu. wann kommst du wieder, hieß es immer. Du wirst die Dankbarkeit spüren. Viel Freude Mich hat es immer bereichert Eveline
Kannst Du Gabi! Es ist eine Umstellung und nicht einfach! Von den 30 Zuhörern waren 12 sehr interessiert. Man muss die älteren Herrschaften einbinden. Sie mit Fragen beschäftigen und zwischendurch immer wieder nach dem Verständnis forschen. "Was will ich mit dem Gedicht sagen? Was meinen Sie? Ist es ihnen früher auch so ergangen?" Mehr erzählen und dann lieber die Texte reduzieren. Auch lange Gedichte finden keinen richtigen Zugang. Einige Gedichte habe ich bewusst gekürzt ohne das der Inhalt Schaden nahm. "Bin ich gut zu verstehen? Soll ich lauter, langsamer sprechen?" Fragen, die ich immer wieder gestellt habe, um meinen Rhythmus anzupassen.
Ich denke es war alles rund und OK!
Für die nächsten Termine werde ich noch eine Korrektur vornehmen!
Man lernt schließlich nicht aus!
Liebe Grüße an alle.
Bernd
ERHOLUNGSZEIT Musik und Lesung für Kinder und Erwachsene Samstag, den 01.Oktober 2011, 15.00 Uhr in Lage/Hörste im Haus des Gastes
Das mit dem Einbinden mache ich ja auch immer, egal,auf welcher Lesung.
Man muss die Grenze zwischen Vorleser und Zuhörern lösen, so dass es ein gemeinschaftliches Event wird, wo beide Parteien miteinander kommunizieren. Nur so macht es Spaß und beugt der Müdigkeit des Publikums vor.
Gerade bei älteren Leuten stelle ich es mir etwas schwieriger vor, aber wenn man sie anspricht oder sie was fragt, sind sie sofort wieder fit.
Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. ( Marcel Pagnol )
Ja kann mir sehr gut vorstellen, was das für eine Umstellung ist. Kenne das von Auftritten mit der Musik, lesen ist noch schwieriger, als Musik machen, da wir dann jeweils noch später hin müssen.
Ich wette zum Zvieri haben die alle schon ihre Drogen intus, welche sie jeweils bekommen, damit sie spätestens um 18:30 h ruhig sind und ins Bett gebracht werden. Wenn wir jeweils um 18:00 h auftreten, schlafen die meisten schon an ihren Tischen, oder in ihren Rollstühlen. Einfach eine Schweinerei, was da geboten wird, das Fest findet dann meist nur mit den Betreuern statt und einigen wenigen, wo die Familienangehörigen verbieten, zu solchen Anlässen die üblichen Dosen auszuteilen.
Ich bin auf jeden Fall froh, wenn ich da nie hin muss, oder zumindest noch meinen Biss habe. Jedenfalls eine schwere Aufgabe, die Du da hast, aber ich weiss, dass Du das mit Bravour schaffst
Gestern war ich in Detmold in einer sehr schönen alten Residenz!
Natürlich hatte ich meinen Fotoapparat zu Hause gelassen, also war nichts mit Bildern!
Es waren wieder 30 Hausgäste zugegen.
Mein "Lebensbogen" in Verse kam sehr gut an, weil sich viele Menschen gerne an früher erinnern.
45 Minuten gehen schnell vorbei und ich wurde dankbar verabschiedet und bekam von der Leitung ein schönes Präsent geschenkt!
Irgendwie hatte ich ein gutes Gefühl. Hier waren sehr liebe Menschen, die Freude an meinem Vortrag hatten und denen ich ihren Alltag für einen kurzen Augenblick Vergessen machen konnte.
Wenn ich ehrlich bin, wäre ein Buchverkauf für mich ein notwendiges Übel gewesen.
Ich bekam eine nie gekannte, viel wertvollere Entlohnung!
Es ist doch wunderbar, wenn sowohl die Zuhörer als auch der Lesende innerlich erfüllt nach Hause, oder wie hier, in ihre Zimmer zurück gehen. Dies ist doch eine schöne, und wie du schon schreibst, Bernd, wertvolle *Entlohnung*, welche man nie vergißt. Da ist ein Buchverkauf sekundär. Du wolltest die Gäste mit deinem Vortrag erreichen, ihnen Freude bereiten, und das hast du!
Lieber Bernd ich schreibe nicht umsonst meist kurze Gedichte die ermüden diese Leute nicht, die können sie noch erfassen. Lange Gedichte wollen sogar viele junge Leute nicht lesen wie sagt man so schön: in der Kürze liegt die Würze. Ich lese oft in Heimen daher weiß ich das, die Leute ermüden schnell deshalb, mache ich viel Fotos dazu, das lockert auf ABER diese Dankbarkeit, die man da erlebt, hebt alles auf, man will schenken und wird beschenkt. Du bist auf dem richtigen Wege Bernd mach weiter so. Lieber Gruß Eveline
Da hast Du ja eine recht schwierige Mission unternommen. Aber da ich Dich kenne,weiss ich, dass Du Dich auf die jeweilige Situation gut einstellen kannst.
Und da man Dir einen Stein geschenkt hat, war das Personal ja bestens vorbereitet.
Mach unermüdlich weiter,Bernd.
Du erreichst auf jeden Fall einen Großteil der Leute, die bestimmt dankbar sind, dass es in ihrem Leben hier und da mal eine kleine Abwechselung gibt.
Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. ( Marcel Pagnol )
also eins ist sicher, Du machst das grossartig, dafür kenne ich Dich gut genug Das was Du dir vorgenommen hast, ist ja auch nicht so eine leichte Aufgabe, aber man lernt immer wieder neu dazu und es geht immer besser. Es wäre zu schön, wenn noch viel mehr, so wie Du, das Leben der Senioren auf diese Weise verschönern würden. Dies braucht viel Kraft, gibt aber auch viel Freude zurück.
Der Garten der Poesie präsentiert seine Mitglieder auf den Kreativmarkt in Lage/Hörste am 19.+20.11 und auf dem Weihnachtsmarkt in Lage vom 25.11.-23.12.2011
Das war heute eine sehr schöne Lesung. 15 Heimbewohner saßen im Halbkreis um meinen kleinen Tisch. Die Leiterin hat in fantastischer Art und Weise mitgemacht. Sie hat nach jedem Gedicht in lockerer Gesprächsführung das Gedicht mit ihrer Interpretation begleitet. Zum Abschluss sangen wir alle „die Gedanken sind frei“.
Der Garten der Poesie präsentiert seine Mitglieder auf den Kreativmarkt in Lage/Hörste am 19.+20.11 und auf dem Weihnachtsmarkt in Lage vom 25.11.-23.12.2011